29.06.2011
Mit Holstein Kiel-Ticket Bus und Fähre fahren
Was bisher für Sportfans der Vereine in großen Städten üblich ist, wird nun auch in Kiel Wirklichkeit: Für Besucher von Heimspielen der 1. Herrenmannschaft der KSV Holstein von 1900 e.V. (Holstein Kiel) wird die An- und Abreise zum Stadion aus dem Bereich der Landeshauptstadt und ihrer Umlandgemeinden in der kommenden Saison einfacher.
Eine Vereinbarung zwischen Holstein Kiel und den Bus- und Fährunternehmen im Verkehrsverbund Region Kiel (Kieler Verkehrsgesellschaft, Verkehrsbetriebe Kreis Plön, Autokraft und Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel) macht es möglich: mit der Eintrittskarte können sie in Bus oder Fähre einsteigen und sich ohne weiteren Aufwand chauffieren lassen. Der Fahrpreis ist bereits in der Eintrittskarte enthalten und wird über den Verein gegenüber dem Verbund abgegolten.
Beide Seiten leisten hiermit gewissermaßen Pionierarbeit, weil ein derartiges Kooperationsmodell zwischen Sport und ÖPNV in der Region Kiel bislang noch nicht eingerichtet wurde.
Die Regelung gilt in einem Gebiet, das die Landeshauptstadt Kiel, die Stadt Schwentinental und die Gemeinden Laboe, Brodersdorf, Heikendorf, Mönkeberg, Schönkirchen, Molfsee, Mielkendorf, Melsdorf, Kronshagen, Ottendorf, Altenholz, Felm, Dänischenhagen und Strande umfasst.
Die Geltungsdauer wurde so gewählt, dass sowohl für die An- als auch für die Abfahrt mindestens 3 Stunden gewährleistet sind. Bei Spielen am Samstag oder Sonntag erstreckt sie sich für die Hinfahrt auf den Zeitraum von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr und für die Rückfahrt von 14.00 Uhr bis 19.00 Uhr. Bei Spielen montags bis freitags gelten entsprechende Zeiträume von 16.00 Uhr bis 19.30 Uhr und 19.30 Uhr bis 24.00 Uhr.
Alle weiteren Infos finden Sie unter: http://holstein-kiel.de/ticketinfos.html
Die Vereinbarung gilt zunächst für die Spielsaison 2011/12. Während dieser Versuchsphase wollen die Beteiligten Erfahrungen sammeln, um unter deren Berücksichtigung im kommenden Jahr möglichst zu einer analogen und dann längerfristigen Regelung zu gelangen. Angestrebt wird dabei natürlich auch eine Integration der bislang nicht einbezogenen Bahnunternehmen sowie eine Erweiterung des Geltungsbereiches.


