Der Winter legt zu
KVG und ABK bereiten sich auf erneuten Schneefall vor
Mit Blick auf den angekündigten erneuten Schneefall ab Donnerstag, 8. Januar, haben sich die KVG Kieler Verkehrsgesellschaft mbH und der Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) intensiv auf mögliche winterliche Straßenverhältnisse vorbereitet. Grundlage sind die Erfahrungen aus dem vergangenen Wochenende sowie eine enge Abstimmung zwischen Winterdienst und ÖPNV.
Der ABK befindet sich weiterhin in Winterdienstbereitschaft:
- Rund 140 Mitarbeitende und 80 Fahrzeuge sind im Einsatz.
- Ab sofort wird zusätzlich eine Nachtschicht von 20 bis 4 Uhr mit zwei Fahrzeugen eingerichtet.
- In Abstimmung mit der KVG werden dabei insbesondere die Hauptstrecken des Busverkehrs befahren. Für künftige Schneefälle hat die KVG einen Vorschlag für die priorisierte Räumung erarbeitet, um dem ABK gezielt jene Straßenzüge zu benennen, die für den Busverkehr besonders relevant sind.
- Ab Donnerstag, 8. Januar, 4 Uhr, ist der reguläre Winterdienst in voller Stärke im Einsatz.
Ziel der gemeinsamen Maßnahmen ist es, bei winterlichen Wetterlagen einen möglichst sicheren und stabilen Busverkehr zu gewährleisten. Gleichzeitig gilt: Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden hat stets Vorrang vor einem uneingeschränkten Betrieb. Die KVG trägt dabei als Betreiberin des Busverkehrs eine besondere Verantwortung – gegenüber den Fahrgästen, dem Fahrpersonal, anderen Verkehrsteilnehmenden sowie den eigenen Fahrzeugen. Gerade bei Schnee und Eis ist das Bewegen eines Kraftomnibusses mit besonderen Risiken verbunden: Busse zählen zu den größten und schwersten Fahrzeugen auf den Straßen und können im Fall von Glätte deutlich längere Bremswege haben.
Der ABK ist auch hinsichtlich der Streumittel gut auf anhaltende Winterlagen vorbereitet. Aktuell stehen rund 2.000 Tonnen Streusalz sowie etwa 500 Tonnen Sand zur Verfügung. Diese Mengen reichen erfahrungsgemäß für zahlreiche Winterdiensteinsätze aus. Zum Vergleich: In der gesamten Wintersaison 2024/2025 wurden rund 1.200 Tonnen Salz und etwa 310 Tonnen Sand eingesetzt. Nachbestellungen sind vertraglich abgesichert, sodass es bislang in keinem Winter zu Engpässen gekommen ist. Gelagert wird das Streugut auf den Betriebshöfen des ABK, unter anderem in eigenen Soleanlagen, die einen effizienten und situationsgerechten Einsatz ermöglichen.
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